von Fatima Bajramovic, IIDZ - Austria - Vorstandsmitglied
Wieder islamfeindliche Aussagen von Seiten der FPÖ, aber diesmal mit dem Schwerpunkt auf den Propheten Muhammed (F.s.m.I.).
Stellt sich die Frage, nach dem "Warum?"
Frau Susanne Winter, eine bis dato nicht sehr bekannte Politikerin, hat ihren Bekanntheitsgrad erhöht und das sicherlich nicht nur in Österreich. Aber ist dies der einzige Grund?
Die Aussagen kamen nicht von einer Privatperson sondern einer Politikerin. So stellt sich eher die Frage, was bezweckte Frau Winter?
Wollte sie Wähler gewinnen, indem sie Muslime beleidigt? Welche Wählergruppe wird wohl damit angesprochen?
Inwieweit sind Aussagen gegen den Propheten Muhammed (F.s.m.I) hilfreich für Österreich und dessen Bevölkerung? Vor allem wenn sie dazu nicht historisch belegt sind. (Siehe Artikel Standard: http://derstandard.at/?url=/?id=3181591 )
Sind Beleidigungen etwa förderlich für ein friedliches Miteinander der Religionen?
Wenn einem die Argumente ausgehen folgen Provokationen, Beleidigungen und zuletzt Gewalt. Letzteres ist von Politikern wohl nicht zu erwarten, aber wohl von deren Sympathisanten. Ist dies der wahre Grund, die österreichische Bevölkerung gegen die "bösen" Muslime aufzuhetzen?
Wahlkampfthema Nummer 1 sind die neuen Feindbilder der FPÖ: der Islam, die Muslime, der Prophet Muhammed (F.s.m.I) und Moscheen.
Unüberlegt waren die Äußerungen der Frau Winter sicher nicht und ob sie damit ihr bezwecktes Ziel erreichen wird, werden wir am Wahlsonntag (20.1.2008) sehen.
Fatima Bajramovic
IIDZ - Austria - Vorstandsmitglied
14. Jänner 2008
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