Schön langsam lassen sie alle ihre Masken fallen. Begonnen hat Anes Schakfeh mit seiner Demaskierung im Konflikt Hisbollah – Israel, bei der er keine klaren Worte zum Frieden fand und die Aggression unterstützte.
(Siehe auch 'Der Wolf im Schafspelz').
Jetzt demaskiert er sich auch innenpolitisch als Vertreter „seines“ Dialogverständnisses.
In der neuen Tageszeitung „Österreich“ meinte er zu der Feststellung von Weihbischof Andreas Laun, dass die Reaktionen des Islam zu den jüngsten Papstworten unangemessen seien, folgendes:
„Weihbischof Laun hat immer problematische Äußerungen. Das ist seine Meinung. Ich nehme sie zur Kenntnis. Wir müssen nicht unbedingt mit ihm Gespräche führen. Es gibt so viele andere Katholiken, mit denen man sofort in Dialog treten kann“.
Wenn er damit meinen sollte, dass „andere“ Katholiken die Ausschreitungen, den Mord an einer Nonne, Morddrohungen gegen den Papst, Unruhen, Hasspredigten, Tage des Zorns u.v.a.m. gut heißen bzw. als angemessen ansehen würden, dürfte er einer Sinnestäuschung anheim gefallen sein.
Diese Reaktionen in der islamischen Welt waren nicht nur unangemessen, sondern im weitesten Sinn primitiv, dumm, kriminell, vor allem aber unislamisch. Wieder einmal haben wir klare Worte und eine europäische Geisteshaltung bei Hrn. Schakfeh vermisst.
Die zweite Demaskierung war dann einige Seiten weiter (auch in „Österreich“ vom 18.9.2006) zu begutachten. Da stand nämlich schwarz auf weiß unter einem Schmeichelfoto:
Omar Al-Rawi, 45, Integrationsbeauftragter der Islamischen Glaubensgemeinschaft (SPÖ).
Die Frage ob nun Al-Rawi oder die Islamische Glaubensgemeinschaft zur SPÖ gehört, könnte sich stellen, stellt sich aber nicht.
Beide, „Bruder“ Omar und die Glaubensgemeinschaft sind „linkslastig“ und unterstützen offen die SPÖ.
Dass das Programm der SPÖ in vielen Bereichen mehr als unislamisch ist, wird dabei gerne übersehen. Wir fragen uns schon,
wie z.B. ein Neo-Nationalratsabgeordneter Al-Rawi (Gott sei Dank, die Gefahr ist gering), bei brisanten Themen wie Homosexualität
(Homoehe etc.) oder Abtreibung, abstimmen würde. Es gibt ja so etwas wie einen Fraktionszwang und er würde sich schwerlich der
linken Gesinnung seiner Genossen entziehen können.
Überhaupt gibt es da schlicht und einfach gesagt, eine massive Unvereinbarkeit. Dass dies bis dato noch niemand aufgegriffen, oder besser gesagt, begriffen hat, ist mehr als nur unverständlich. Keine andere Glaubens- oder Bekenntnisgemeinschaft legt sich so offenkundig mit einer Partei ins Bett, wie dies die Islamische tut.
Natürlich hat jeder das Recht, sich (s)eine Partei auszusuchen. Aber verschiedene Funktionen sollen vereinbar sein und bleiben. Nur eben diese beiden Funktionen (SPÖ-Landtagsabgeordneter und Integrationsbeauftragter der IGGiÖ), neben vielen anderen, welche Hr. Al-Rawi ausübt, gehören keinesfalls unter einen Hut. Bei seinen Fähigkeiten ist er einzig und allein bei der SPÖ gut aufgehoben.
Als Integrationsbeauftragten der Glaubensgemeinschaft sollte man aber einem unbelasteten Mann/Frau (und Muslim) eine Chance geben.
Günther Ahmed Rusznak
IIDZ- Generalsekretär
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